Was kostet eine Webseite?

„Was kostet es bei euch eine Webseite erstellen zu lassen?“ Eine Frage, die uns sehr häufig bei Erstgesprächen gestellt wird. Unsere Antwort: „Es kommt drauf an“. Aber worauf kommt es eigentlich an? Diese Frage werde in diesem Artikel ausführlich beantworten!

Bevor wir diese Frage jedoch endgültig beantworten, stellt sich die Frage, wieso eine Webseite für ein Unternehmen überhaupt von Bedeutung ist.

Eine Webseite spielt eine zentrale Rolle in der Online-Vermarktung eines Unternehmens. Viele potenzielle Kunden recherchieren im Web, bevor sie sich für einen Dienstleister entscheiden.  Wenn man nun einer von den Dienstleistern ist, der keine eigene Internetpräsenz besitzt, kommt man gar nicht in die engere Auswahl.

Die eigene Webseite kann man zudem als einen automatisierten Vertriebsmitarbeiter sehen. Sie läuft 24/7 und stellt Ihr Unternehmen und Ihre Leistungen für Ihre Zielgruppe dar. Wir achten insbesondere darauf, Webseiten zu gestalten, die nicht nur gut aussehen, sondern auch verkaufen.

Wichtig ist es jedoch die Website nicht als isolierte Marketingmaßnahme zu betrachten, denn eine Webpräsenz, die keine Besucher bekommt, bietet nur wenig Mehrwert. Daher sollte man immer versuchen eine ganzheitliche Online-Marketing-Strategie zu entwickeln, in welcher die Website eine zentrale Rolle spielt. Mit SEO, SEA & Social Media Kampagnen verhelfen Sie Ihrer Webseite zu mehr Besuchern und schließlich zu mehr Umsatz.

Wie setzen sich nun die Kosten für ein professionelles Webdesign zusammen? Macht es als Kunde Sinn möglichst wenig für eine Webseite zu investieren und dabei auf Qualität zu verzichten?

Webdesign ist nicht gleich Webdesign

Wie leider oft zu sehen, ist der Wettbewerb auch im Webdesign Bereich sehr hoch und auch von Amateuren überschwemmt. Da die Kunden meist keine Ahnung von der Materie haben, machen viele selbsternannte Webdesigner ihre Dienstleistung nur über den Preis attraktiv.

Daraus resultieren Webdesign-Angebote mit Preisen von 250€ bis 700€. Mit solchen Preisen ist ein individuelles Design überhaupt nicht möglich, daher erhalten Kunden, die solche Angebote annehmen, fertige Vorlagen, bei denen dann schließlich der Text umgeändert wird und fertig ist die Website. Für diese Leistung ist der Preis sogar zu hoch, da dies der Kunde auch hätte selbst machen können.

Mit solchen Seiten werden Sie nicht bei Google ranken – der Effekt der Website verpufft.

Ein passendes Zitat hierfür:

»Das Gesetz der Wirtschaft verbietet es, für wenig Geld viel Wert zu erhalten… Das funktioniert nicht. Nehmen Sie das niedrigste Angebot an, müssen Sie für das eingegangene Risiko etwas hinzurechnen. Wenn Sie das aber tun, dann haben Sie auch genug Geld, um für etwas Besseres zu bezahlen.«

Sind Webdesign-Angebote für 500€ seriös?

Oft werden diese Angebote mit „inklusive Suchmaschinenoptimierung“ beworben. Allein diese Tatsache sollte zum Nachdenken anregen. Umfassende Suchmaschinenoptimierung ist ein Prozess, der über Monate gehen muss und bestenfalls ein lebenlang durchgeführt wird. Suchmaschinenoptimierung funktioniert nicht nebenbei. Lassen Sie sich einfach Referenzen schicken, die beweisen, dass der Dienstleister bereits für umkämpfte Suchbegriffe erfolgreich optimiert hat.

Ein billiges Webdesign bringt im besten Fall nichts (die 500 Euro hätte man sich sparen können) oder vermittelt im schlimmsten Fall ein unprofessionelles Bild des Unternehmens nach außen. Und plötzlich ist billig eben nicht mehr preiswert.

Webdesign Kosten – Wie setzen sich die Kosten zusammen?

Anhand eines einfachen Webdesign Kosten Beispiels kann man sich selbst ausrechnen, wie viel Arbeit in einer guten Website stecken kann. Wir werden mit einem günstigen Stundensatz von 50 Euro von folgenden Anforderungen und Zeitaufwänden ausgehen und rechnen:

Erstgespräch & Analyse

Der erste Schritt befasst sich immer mit der Beschaffung von Information: Was soll die Website bezwecken? Was sind ihre Ziele und wer ist überhaupt die Zielgruppe?

Zeitaufwand: 3h

Planung & erster Entwurf

Wie sollen die verschiedenen Unterseiten untereinander verlinken? Welche Elemente müssen unbedingt auf die Webseite? Auf welche Elemente kann man verzichten? Dabei achten wir darauf, dass die Webseite conversion-optimiert wird, also auch verkaufsstark gestaltet und entwickelt wird.

Zudem wird der erste Designentwurf gestaltet, um die grobe Richtung des Projekts zu bestimmen.

Zeitaufwand: 6h

Recherche über die Nische des Kunden und Suche nach geeigneten Bildern & Videos.

Ein sehr wichtiger Teil im Webdesign Prozess ist es die Nische des Kunden zu kennen & die richtigen Inhalte, Fotos und Videos zu wählen.

Zeitaufwand: 5h

Design & Entwicklung

Dieser Schritt nimmt die meiste Zeit ein. Hier werden wir das Design in einem CMS implementieren und individuelle Elemente programmieren mithilfe von HTML, CSS, Javascript & PHP.

Zeitaufwand: 20h

SEO

Die Webseite wird zumindest für alle relevanten Onpage-Faktoren optimiert, um die ersten guten Rankings zu erzielen

Zeitaufwand: 6h

Was kostet eine Webseite?

Testen

Wir testen alle technischen Funktionen, die Browserkompatibilität und die responsiven Darstellungen.

Zeitaufwand: 3h

Launch!

Die Webseite wird nun online gestellt und kleinere Fehler, die dabei auftauchen könnten, werden behoben. Zudem gibt es ein Nachgespräch mit dem Kunden und ggf. eine Schulung wie er selbst kleine Änderungen vornehmen kann.

Zeitaufwand: 4h

Das macht einen Arbeitsaufwand von 47 Stunden!

Jetzt erinnern wir uns an den Preis von bspw. 500 Euro netto. Macht einen Stundensatz von ca. 10 Euro. Dann stellt sich die Frage: Welcher kompetente Selbstständige arbeitet für 10 Euro die Stunde?

Das kann so nicht funktionieren.

Um einfach mal ein paar grobe Zahlen in den Raum zu werfen: Der Preis einer durchschnittlichen Firmenwebsite für ein kleines Unternehmen sollte bei ca. 1500€ liegen. Bei einem mittelständischen Unternehmen, bei dem die Webseite etwas umfangreicher ist, sollte ein „normaler“ und fairer Preis bei 2000-4000€ liegen.

Preise für komplexe E-Commerce Projekte reichen von 2500€ bis 100000€.

Fazit

Wie Sie sehen, steckt in einer Website weit mehr, als auf den ersten Blick erkennbar ist. Nicht nur die Anforderungen an gute Unternehmensseiten und vor allem benutzerfreundliche Online Shops haben sich in den letzten Jahren stark verändert. Rechtssicherheit, Conversion-Optimierung und die wichtigsten SEO-Grundlagen sind bei uns ebenfalls Standard. Deshalb liegt unser Mindestbudget bei einer Website bei 1.000 Euro, wenn man eine Webseite als One-Pager (1 Seite ohne Unterseiten) wünscht.

Die Investition in eine neue Website sollte natürlich wohlüberlegt sein. Aber an der falschen Stelle zu sparen, kann Sie unter Umständen am Ende das Doppelte und Dreifache kosten, wenn die fertige Website nicht den Qualitätsansprüchen genügt.

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